Unsere Regeln
Vorwort
Ziel des A.S.T.C. ist in erster Linie Spaß miteinander zu haben und einen Teamsport zu fördern bzw. zugänglich zu machen, der für die Allgemeinheit noch relativ unbekannt ist. Aus Sicherheitsgründen und zur Vorbeugung gegen jugendlichen Missbrauch, können wir daher nicht auf einige grundsätzliche Regeln verzichten. Das Einhalten dieser Regeln trägt dazu bei, dass dieses Hobby als Teamsport – trotz seines Spaßfaktors – sicher und insbesondere legal bleibt.
Eine Beschränkung hinsichtlich des Geschlechtes um Mitglied im A.S.T.C. zu werden gibt es nicht.
Die Regeln des A.S.T.C. im Einzelnen sind:
Gültigkeit
Alter
Teamgeist
Teamkasse
Equipment
Anwärter
Sicherheit
Waffen
Trefferregelung
Tuninglimits
Training
Fairplay
Umweltschutz
Mobilität
Gültigkeit
Die Gültigkeit dieser Regeln ist in erster Linie für die Mitglieder des A.S.T.C. gedacht. Somit ist für jedes Mitglied des A.S.T.C. diese Regeln bindend.
Alter
Da eine gewisse geistige Reife vorhanden sein sollte, ist das Einstiegsalter im A.S.T.C. auf 21 Jahre festgesetzt worden. Somit beugen wir ein wenig dem jugendlichen Leichtsinn/Missbrauch vor. Aufgrund eigens gemachter Erfahrungen, machen wir diesbezüglich keinerlei Ausnahmen! Anfragen von Personen, die das entsprechende Alterskriterium nicht erfüllen, werden nicht beantwortet.
Teamgeist
Da es sich hier um einen Teamsport handelt, sind absolute Alleinspieler bei uns fehl am Platze! Wir benötigen Mitspieler, die mit einem Team als solches ans Ziel eines Wettkampfes gelangen wollen. D.h. dass es manchmal unabdinglich ist seine persönlichen Wünsche in den Hintergrund zu stellen und für das Team da zu sein. Dennoch werden die besonderen Stärken eines Spielers im Team gefördert und zum Einsatz gebracht.
Teamkasse
Jedes Mitglied zahlt einen festgesetzten Beitrag in die Teamkasse. Dies dient zur Finanzierung der Homepage, ggf. erhobener Anmeldegebühren für Wettkämpfe und Operations im In- und Ausland und zur Beschaffung von Team-Equipment. Bei Ausscheiden aus dem Team besteht kein Rückanspruch auf bereits einbezahlte Mitgliedsbeiträge.
Equipment
Das einheitliche Aussehen eines Teams ist das äußere Erkennungsmerkmal bei Wettkämpfen bzw. Operations. Sie dient ausschließlich dem Schutz, dem Re-enactment und dem Zugehörigkeitsgefüge. Aus diesem Grund ist für eine entsprechende Ausrüstung Sorge zu tragen.
Anwärter haben innerhalb ihrer Anwärterschaft dafür zu sorgen, dass sie:
- mind. eine ASG >0,5 J besitzen oder anschaffen,
- sich eine Ausrüstung gem. A.S.T.C.-Vorgaben beschaffen (hierbei leisten wir gerne Hilfe).
Anwärter
Spieler, die sich um einen Stammplatz im A.S.T.C. bewerben, werden erstmal mit dem Status Anwärter versehen.
Sie müssen sich in einer mindestens sechsmonatigen Beobachtungs- und Testzeit bewähren, damit das Team sehen kann, ob sie ins Team passen. Des Weiteren wird geprüft, wo der Anwärter mit seinen Fähigkeiten im Team integriert werden kann. Nach Auswertung dieser Fakten entscheidet schließlich das Team, ob ein Anwärter als Stammspieler übernommen wird oder nicht. Einen Anspruch auf einen Stammplatz gibt es grundsätzlich nicht.
Sicherheit
Ist beim A.S.T.C. besonders groß geschrieben! Das Tragen von Schutzbrillen und Protektoren ist hierbei ganz klar vorgeschrieben. Ebenfalls das Einhalten von Tuningbestimmungen ist zwingend erforderlich und wird überprüft.
Bei Spielen ist das absichtliche Anvisieren des Kopfbereiches strengstens untersagt. Bei erkennbarer Zuwiderhandlung erfolgt ein Ausschluss aus dem gesamten Spiel. Wiederholungstäter erhalten Spielverbot. Um im Spiel zu verhindern, dass der Kopfbereich anvisiert wird, ist jeder Spieler dazu angehalten mit dem ganzen Körper um Ecken zu kommen, wenn er hinter Wänden oder Türen steht, so dass auch die Möglichkeit besteht, den Körper anvisieren zu können.
Das Schießen aus kurzer Distanz (unter fünf Meter) ist untersagt. Bei solchen Situationen gilt die sog. „Shot-Regelung“ und ein eventueller Schuss wird nur mündlich angesagt. Bei nachweislich beabsichtigter Zuwiderhandlung erfolgt ein Ausschluss aus dem laufenden Spiel.
Ebenfalls ist das Schießen mit um die Ecke gehaltener Waffe verboten. Dem Grundsatz: „Nur schießen, wenn man auch beobachtend Wirken kann!“ ist Rechnung zu tragen. Bei Verstößen gegen diesen Grundsatz, wird mit Spielausschluss geahndet.
Wird bei einem Spiel jemand außerordentlich verletzt, schreit er nach Möglichkeit: „Spielunterbrechung!“ Das Laufende Spiel ist dann sofort einzustellen, um Ersthilfe zu leisten und weitere Maßnahmen einzuleiten.
Das Schießen in und aus Sicherheits-Zonen (Save-Zones = SZ) ist untersagt! Beim Aufenthalt in der SZ sind die Magazine aus den Waffen zu entfernen, eine Sicherheitsüberprüfung der Waffe durchzuführen und diese zu sichern.
Jeder ist zum Beitrag der Sicherheit verpflichtet!
Waffen
Für das Spielen in Deutschland sind ausschließlich Waffen erlaubt, die in Deutschland und somit nach geltendem Recht gekauft bzw. beschafft wurden. Für das Spielen im Ausland gelten die jeweiligen Bestimmungen des Landes. Jeder Spieler ist für seine Waffe eigens verantwortlich. Das A.S.T.C. übernimmt somit keinerlei Haftung für die Waffen seiner Mitglieder.
Trefferregelung
Bei diesem Hobby bzw. Sport kommt es insbesondere auf die Ehrlichkeit und Fairness jedes einzelnen Spielers an! Daher sind Treffer bzw. Hits sofort zu melden und durch Heben der Waffe und Ansagen mit einem lauten: „Hit!“ kenntlich zu machen. Sind Führungsmittel wie Funk im Einsatz, hat der Getroffene Sendeverbot.
Bei einer nachweislich beabsichtigten Verschleierung eines oder mehreren Treffern, führt dies zum Ausschluss aus dem laufenden Spiels. Bei mehrmaligen Vorkommnissen solcher Art erfolgt ein Spielverbot!
Bei Spielen von anderen Teams oder Veranstaltern gelten deren festgelegten Regeln.
Tuninglimits
Die Beschleunigung eines BB-Projektils beim Airsoft wird in „feet per second“ (fps) gemessen. Eine fps-Regelung dient dazu die Sicherheit und Legalität sicherzustellen. Sie wird durch Messungen mit einem Chronographen überprüft. Ein Tuning zur Leistungssteigerung der Waffe ist in Deutschland grundsätzlich verboten! Es sei denn man lässt seine getunte Waffe im Beschussamt testen und schriftlich genehmigen. Dies dient gleichzeitig zum Nachweis gegenüber der Behörde (Polizei).
Bei Spielen im Ausland sind die gesetzlichen Bestimmungen des jeweiligen Landes bindend.
Es sind bei Nutzung entsprechender Waffen folgende Werte als Anhalt zu nehmen:
| Waffentyp | FPS | Schussabgabe |
|---|---|---|
| AEG (nur im Ausland erlaubt) | 350 - 380 | nicht unter 5 m |
| (S)AEG | 450 | nicht unter 10 m |
| Sniper Spring oder Gas | 450 - 550 | nicht unter 20 m |
Bei Verstoß gegen das Tuninglimit oder gegen die in Deutschland gesetzlichen Bestimmungen hat zur Folge, dass der Spieler Spielverbot erhält. Bei schwerwiegenden Folgen ist sogar mit einer Anzeige zu rechnen.
Training
Um ein gutes Team bilden zu können, gehört regelmäßiges Training dazu. Es wird zu festgelegten Zeitintervallen trainiert und gespielt. Ein Mitglied sollte schon, im Rahmen seiner Möglichkeiten, versuchen regelmäßig mit dem Team zu trainieren und zu spielen. Sollte ein Spieler unentschuldigt längere Zeit dem Training fernbleiben, wird seine Mitgliedschaft aufgrund Inaktivität aufgelöst.
Fairplay
Ein freundliches Miteinander und faires Spielen ist ein Garant für langen Spielspass. Jeder ist angehalten fair, freundlich und besonnen mit allen Beteiligten umzugehen.
Umweltschutz
Ist beim A.S.T.C. ebenfalls groß geschrieben. Jeder ist für seinen entstandenen und mitgebrachten Müll selbst verantwortlich. Das Mitbringen von Müllsäcken ist hier also obligatorisch.
Bei Spielen in freier Natur, ist die Nutzung von Bio-BBs vorzuziehen.
Mobilität
Jedes Mitglied sollte über die nötige Mobilität verfügen, um zu den verschiedenen Spielstätten im In- und Ausland zu gelangen. Gegenseitige Unterstützung in Form von Fahrgemeinschaften, sollten genutzt und angeboten werden.
