News über die OSWC 2007 in Little Rock USA
Die S.W.A.T. Challenge 2007
Zum vierten Mal fand in den Staaten die OSWC statt, zu dem vorwiegend amerikanische S.W.A.T.-Teams eingeladen wurden. Ein sportlich-fairer Wettkampf, bei dem sich Elitepolizisten bei dieser Weltmeisterschaft körperlich und mental messen konnten.
Das Spektakel fand diesjährig vom 24. bis zum 28. April in Little Rock, Arkansas statt, zu dem auch der Titelverteidiger des Vorjahres, die GSG 9 der deutschen Bundespolizei eingeladen wurde.
Teilnahmebedingungen
Der Einladung zur OSWC folgten aber in erster Linie S.W.A.T.-Einheiten aus den Staaten. Aber auch die US Air Force und die Taiwanesische Armee entsandte jeweils ein Tactical Team, dass ebenfalls polizeiliche Sonderaufgaben hat.
Die Aufnahmebedingungen waren in diesem Jahr besonders hart. So durften US-Einheiten nur teilnehmen, wenn sie im Vorfeld bei regionalen Vergleichswettkämpfen erfolgreich waren. Weitere Kriterien waren unter anderem, dass jeder Teilnehmer im aktiven Dienst sein musste. Eine Mannschaft durfte maximal aus zehn Mitgliedern bestehen, wovon sechs bis maximal acht aktive Matchteilnehmer sein durften. Die anderen waren entweder Teamleader und oder Coach. Des Weiteren durften keine gemischten Mannschaften von unterschiedlichen Behörden teilnehmen. Nur Teams, die komplett einer Behörde angehörten, hatten Chancen zur Teilname.
Übertragung durch die Medien
Bei dem diesjährigen Spektakel waren viele Vertreter der US Medien und der internationelen Presse mit dabei. Im Gegensatz zu den zuvor veranstalteten S.W.A.T. Challenges, wurde der Vergleichswettkampf über das Fernsehn übertragen und moderiert. Für Deutschland war der Nachrichtensender N24 vor Ort.
Übungsanforderungen
Die Übungen auf der OSWC waren sehr herausfordernd. Insgesamt sieben Übungen standen auf der Tagesordnung und wurden entsprechend bewertet. Das Motto dieser Veranstaltung war diesjährig das sog. "Live Fire". Das Schießen an sich und Schießübungen zu allen möglichen Situationen standen in dieser S.W.A.T. Challenge ganz klar im Vordergrund.
Vom Präzisionsschießen mit sämtlichen Waffen, Hindernisüberwindung, Geiselbefreiung bis hin zur Fahrzeugüberwältigung war alles mit dabei und stellte die Teams vor sehr anstrengende und geistige Herausforderungen.
Sieger der Veranstaltung
Nach Abschluss der OSWC konnte das Team der Ocean County Respnse Unit, New Jersey den ersten Platz belegen. Das Ziel, den Weltmeistertitel wieder ins eigene Land zu bringen, gelang somit. Die Jungs von der GSG 9 mussten sich geschlagen geben, so dass sie diesmal den Weltmeistertitel nicht bestätigen konnten und landeten letztendlich auf dem fünften Platz.
Rangliste der Teilnehmer war:
- Ocean County Response Unit, New Jersey USA
- Office of Secure Transport S.R.F., Alabama USA
- Lexington S.W.A.T., Ketucky USA
- Bruce Power Nuclear Response Team, Canada
- GSG 9, Germany
- Lawrence Livermore S.R.T., California USA
- Wake County Sheriff's Office, North Carolina USA
- Gwinnett County Police Dept., Georgia USA
- Indiana State Police, Indiana USA
- Durham Regional Police Service, England
- Shelby County Sheriff's Office, Tennessee USA
- Hanford Patrol, Washington USA
- Greenville Police Dept., North Carolina USA
- FIAT Illinois, Illinois USA
- Arkansas State Police, Arkansas USA
- Chilton County Sheriff' Office, Alabama USA
- Cincinnati Police Dept. S.W.A.T., Ohio USA
- Columbus Police Dept., Indiana USA
- Connecticut Central Region E.R.T., Connecticut USA
- Lancaster County S.E.R.T., Pennsylvania USA
- Connecticut State Police, Connecticut USA
- Douglas County Sheriffs S.W.A.T., Colorado USA
- Toronto - E.T.F., Canada
- Germantown Police Dept., Tennessee USA
- Kane County Sheriff’s Dept., Utha USA
- South Suburban E.R.T., Illinois USA
- A.T. Arubian Police Force, Portugal
- Van Buren S.W.A.T., Arkansas USA
Obwohl sich diesmal die GSG 9 nur mit dem fünften Platz begnügen musste, zeigt es sich wieder einmal, dass deutsche Spezialeinheiten mit ihrem hohem Ausbildungsstandard, es sehr gut mit den andern Einheiten aus aller Welt aufnehmen können..
An dieser Stelle können wir nur sagen: „Weiter so! Bein nächsten Mal wird's besser!“
