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Internationale Waffenausstellung 2009 in Nürnberg

A.S.T.C. auf der IWA 2009

Bild IWA 09 Diesjährig fand in Nürnberg wieder einmal die IWA 2009 statt und wie im letzten Jahr gingen wir mit einer kleineren Abordnung des A.S.T.C. auf diese Fachmesse, um uns über die neusten Innovationen im Waffensektor zu informieren.
Hauptaugenmerk waren selbstverständlich alle Neuerungen aus dem Airsoftbreich und somit fuhren wir mit einer gewissen Begeisterung aus Köln weg, um uns in Nürnberg einen ganzen Sonntag lang sie Füße in den dortigen Messehallen platt zu laufen. Die Fahrt nach Nürnberg gestaltete sich relativ unkompliziert und wir hatten ziemliches Glück keine Staus auf dem Weg zu haben, sodass wir recht zügig zu Messebeginn an diesem Tag in Nürnberg erschienen. Schließlich wollte man nach so einer langen Fahrt auch was vom restlichen Tag in den Messehallen haben.

Bild IWA 09 Als wir dort ankamen, nahmen wir direkt mit einem unserer Teammitglieder Kontakt auf, der u.a. Mitarbeiter bei UMAREX ist. Er war bereits seit Freitag auf der Messe und gab uns, nachdem man sich am Eingang traf, eine Einweisung in die Hallen mit seinen Messeständen. Er gab uns direkt Auskunft darüber, wo es sich lohnte hinzugehen und informierte uns ebenfalls darüber, dass wir uns zu einer gewissen Zeit beim UMAREX Stand einfinden sollten, weil dann dort die neue MP7 GBB von KWA als Weltneuheit vorgestellt werde.
Voller Neugierde machten wir uns nun auf den Weg die Messehallen der IWA zu erkunden und starteten mit der Halle 6, wo gesammelt alle Stände in Bezug auf Ausrüstung und dem Law Enforcement Sektor zu finden waren. Bekannte Händler wie BONOWI, Blackhawk Industries, COP, 5.11, Radar und andere Ausrüster gaben sich hier ihr Stell dich ein. Von Ausrüstungsgegenständen für den Law Enforcementbereich, ballistischem Equipment, über Irritationskörper, Überwachungsgeräten und Bekleidung, war alles auf dem neusten Stand zu finden.

Bild IWA 09 Hier machten wir auch Bekanntschaft mit Herrn Al Baker, der bei einer Vorführung eines speziellen Ballistic Shields auf uns aufmerksam wurde. Wie sich herausstellte, war Al Baker u.a. 25 Jahre bei der NYPD ESU, der Speziealeinheit der New Yorker Polizei. Teammitglied Billings hatte bei der IWA ein Cap der NYPD ESU an, was dem ehemaligen Officer direkt ins Auge fiel. Schnell hatte man Adressen getauscht und Freundschaft geschlossen und zum Abschied bekamen wir alle noch die Patches der NYPD ESU von Al Baker als Präsente geschenkt.

Bild IWA 09 Im weiteren Verlauf stießen wir in Halle 6 auf den Stand vom Airsofthersteller KWA, die dort ihre Airsoftwaffen ausgestellt hatten. Was besonders auffiel, war die enorm saubere Verarbeitung der dort ausgestellten Airsoft Guns (ASG). ASGs in solch einer Qualität hatten wir zuvor noch nicht erlebt, so präzise und fein waren diese verarbeitet. Die Mitarbeiter des Standes informierten uns über ihre jetzigen Produktionen. Man achte nun in der weiteren Entwicklung der neueren Airsoftgenerationen darauf, dass das Handling und Feeling dieser Waffen im Vordergrund stehe, da man diese Airsoftwaffen nunmehr als Trainingswaffen für Behörden und Militär speziell entwickelt habe. Interessanterweise wird gerade UMAREX hier in Deutschland vorzugsweise ihre Pistolen von KWA beziehen und auf den deutschen Markt bringen.

Bild IWA 09 In der Halle 3 fanden wir dann auch den Stand der Firma Kimber, der mit ihrer 1911'er Reihe für uns, immer wieder interessant war. Wieder einmal glänzte der Stand mit seinen Kimber Custom II TLR SIS, die von uns natürlich direkt genauer betrachtet und mit einem Genuss in Händen gehalten wurde. Über Geschmack lässt sich bekanntlicherweise nicht streiten, aber darin wir waren uns alle einig, wenn wir über Kimber sprechen. Diese 1911'er Varianten sind einfach nur schön!

Innovationen der Messe im Bereich Airsoft

Bild IWA 09 Diesjährig gab es so einige Innovationen zu betrachten und so hatten die Stände der bekannten Händler und Herstellerfirmen der Airsoftbranche so einiges an Airsoftequipment aufgefahren. UMAREX stellte seine neue Heckler & Koch (HK) Linie vor, da sie die Lizenzrechte an den Markings mittlerweile inne haben. Auch wurde dort der Prototyp der KWA MP7 vorgestellt, die als Gas Blowback (GBB) Variante auf den Markt kommen soll. Cyberguns stellte mitunter den Nachbau des israelischen Sturmgewehres TAVOR vor. Einige von uns hatten ja bereits das Vergnügen die Originalwaffe zu schießen und umso mehr war man von dem Airsoftnachbau begeistert. Allerdings handelte es sich erst um einen Prototypen, der noch nicht ganz ausgereift war.

Bild IWA 09 ASG hatte seinen Stand wieder einmal mit unseren Fotos von Milpictures verziert, dessen bekannter Militärfotograf Tom Weber ebenfalls dort anzutreffen war. Dort war u.a. die Minigun von CA zu betrachten, die leider aufgrund ihrer Wirkungsweise nie ihren Weg in den deutschen Markt finden wird, es sei denn, man würde sie als 0,5 Joule ASG verkaufen. Aber angesichts des hohen Preises von weit über der 1.800,- Euro Grenze, würde so eine Airsoftwaffe keinen Sinn auf dem deutschen Markt machen. Der Hersteller G&G hatte seine komplette Produktreihe der TopTech Serie ausgestellt, die mittlerweile mehrere ASGs mit ihrer pneumatischen Blowback Gearbox ausgestattet haben. RedWolf Airsoft war ebenfalls wieder auf der IWA vertreten und hatte seinen Stand mit allerlei feinen Nachbauten von großkalibrigen Scharfschützengewehren verziert.

Bild IWA 09 Weiterhin waren andere Innovationen außerordentlich interessant. So hatte die russische Fima KD Company ein Schießkino von ARCADA aufgestellt. Mit einer Leinwand, die mit Sensoren ausgestattet ist, sowie einer Software, die über einen Beamer und einem Rechner die Treffer der Sensoren punktgenau wiedergeben können, hatte man eine durchaus voll realistisches Schießkino, wo man mit Airsoftwaffen verschiedenste Schießübungen absolvieren konnte. Von einem einfachen simulierten Schießstand, über dynamische Schießzenarios und taktischen Schießübungen, bot dieses System eine gute Möglichkeit, dass Trainingspotential von Airsoftwaffen deutlich aufzuzeigen. Leider ist dieses System mit Preisen zwischen 7.000,- bis über 10.000,- Euro recht kostspielig.

Fazit

Diesjährig glänzte die IWA mit einigen innovativen Neuerungen. Scheibar entwickelt sich die Airsoftbranche zunehmend in Richtung GBB Systeme, die aufgrund ihres realistischen Verhaltens besonderen Anklang in der Airsoftszene findet. Dennoch kann man klar feststellen, dass die Airsofthersteller mehr ihr Klientel als Trainingswaffen sucht. Auch der sportliche Sektor mit dem AIPSC ist zunehmend ins Visier der Hersteller gerückt. So werden wir mal abwarten, was die Zukunft für die Airsoftwelt noch bringen wird.
Auch in diesem Jahr konnten neue Kontakte aufgebaut werden und das A.S.T.C. konnte so einige Highlights aus der Nähe betrachten. Wir sind schon jetzt gespannt, was nächstes Jahr auf der kommenden IWA Neues zu bestaunen sein wird!